Veranstaltungen April 2017

Donnerstag 27. April 2017 • 19:00 Uhr

-FEEDBACKSLAM-

Moderation: Björn Rosenbaum
Poeten rocken die Wohnzimmerbühne
Autoren lesen oder sprechen frei
Ihre selbstverfassten Wortbeiträge.

Björn Rosenbaum präsentiert bei seinem „Feedback Slam“ im Haus Rode Wohnzimmer wieder Autoren und Autorinnen, die in mehreren Vortragsrunden gegeneinander antreten. Das Publikum votiert am Ende die Favoriten fürs Siegertreppchen.

Samstag 22. April 2017 • 20:00 Uhr

– BURKHARD WEGENER –

Burkhard WegenerEssener Singer-Songwiriters Jetzt ist es ja nicht unbedingt so, dass die Gilde der Gitarrenbarden in der Publikumsgunst ganz oben steht. In den letzten Jahrzehnten hat die Begeisterung für diese Art Musik doch merklich abgenommen. Jenseits von MTV und DSDS wirkt die kritische Klampfenkunst besonders aufs jüngere Publikum offenkundig alt- oder gar unmodisch. Und die Fans der ersten Stunde haben längst aufgegeben oder gar ihren Frieden mit den Gegebenheiten gemacht. Abgesehen von ein paar ausgesuchten Sonderkonzerten sind Liedermacherdarbietungen längst keine Selbstläufer mehr. Schade eigentlich!

Mit Künstlern wie Burkhard Wegener sollte das Vorhaben gelingen, das Genre vor dem Aussterben zu bewahren. Neben seinen erfolgreichen Goethe-Vertonungen singt der Essener in bester deutscher Liedermachertradition zeit- und gesellschaftskritische Lieder. Auch vor romantischen Chansons macht er nicht Halt. Insgesamt ist Burkhard Wegeners Liedgut humoriger Natur. Dazu kommt, dass der Barde häufig zur Einstimmung eine ulkige Anekdote oder eine Hintergrundgeschichte zum Besten gibt.

Die Frauen und die Liebe sind zwei wesentliche Themen des gewitzten Songwriters. Auch das Reisen ist ein stetiges Motiv seiner Texte. Ein Song wie „Land in Sicht“ ist durchaus sinnfällig für die hintersinnige Wortkunst Wegeners, beschränkt sich der Inhalt eben nicht nur auf die räumliche Ebene. Oftmals haben die Lieder eine persönliche Note. Bei „Lehrer Lämpel“ und „Ab heute wird gelernt“ etwa spielen die beruflichen Erfahrungen des Pädagogen mit rein.

Donnerstag 20. April 2017 • 19:00 Uhr

– 2. AFTER-WORK-SESSION –

Die Jazz Cooperative „Pro-Jazz“ bringt Jazz Musiker auf die Haus Rode-Bühne.Eröffnet wird die Jam Session von einer Rumpfband die aus bekannten Dortmunder Jazz Musikern besteht. Die After Work Session fand bisher im „Schlegels „ auf der Kaiserstrasse statt und wird nun im Haus Rode weiter geführt. Das Kulturbüro geförderte Projekt sieht zunächst 4 Veranstaltungen dieser Art vor, mit Aussicht auf Weitere.

After Work

Samstag 15. April 2017 • 20:00 Uhr

– Andreas Grossmann und DETOUR- ACOUSTIC AVANTGARDE

„Komm, steig ein, fahr mit uns, wir verlassen in unserer Musik die Autobahnen, die Schnellstraßen und nehmen gerne die Landstraße, rumpeln über die kleinsten Feldwege, machen ein Picknick am Wegesrand, halten inne, wir nehmen den Umweg, wo immer es geht. Uns interessiert der Schmetterlingsflug, nicht der Düsenjet.“

- Andreas Grossmann und DETOUR-DETOUR liebt die Musik der Renaissance und des Folk, singt schwedisch, englisch, französisch und deutsch und komponiert auch selbst.
Hier haben sich drei Solisten mit großer Bühnenerfahrung zusammengefunden, um ihre Ideen und ihr Können zu etwas ganz Neuem zu verschmelzen.
Steffi Budde ist eine Virtuosin auf ihren Akkordeons und befeuert auf ihrer Bodhrán manch einen Jig.
Ein erstklassiger Musiker ist Jochen Schepers, sowohl als Geiger als auch auf der Nyckelharpa.
Die musikalischen Wurzeln des versierten Fingerstyle Gitarristen Andreas Grossmann liegen in seiner Liebe zum Folk-Baroque und zu alter Lautenmusik.
Sie alle verbindet eine unbändige Spiel- und Experimentierfreude.

Samstag 8. April 2017 • 20:00 Uhr

– ANKE AMES – Song Lines

„Ich schlafe mit dem Fuchs, träume mit der Katze, tanze mit der Schlange und spiele mit dem Wind. Irgendwie verloren im Wunder“ (14.1.2017 Anke Ames)

Anke AmesZeitgenössische Improvisationsmusik auf hohem künstlerischen Niveau, die zugänglich ist, voller Melodien und Klangfarben steckt der an verwunschene und längst vergessene Orte führt.
„Wie Erinnerungen an etwas, an das man sich eigentlich nicht erinnern kann.“ Maruth Braun, Pianistin, Malerin, Lehrerin, Trier 2009 nach einem Konzert von Anke Ames

Jörn Dodt studierte Kontrabass und E-Bass an der Folkwang Universität der Künste. Nach seinem Abschluß hat er an diversen Masterclasses unter anderen bei Renaud Garcia Fons, Jerry Bergonzy und Lynn Seaton teilgenommen, und sich weiterentwickelt. Er ist in verschiedenen Projekten und Genres aktiv.

Anke Ames, Initiatorin dieses Konzerts, studierte Literaturwissenschaften und Philosophie an der FU Berlin und grafische Komposition an der GS Duisburg. Zahlreiche Lyrikpreise. Ihr momentaner Schwerpunkt ist die Erforschung und Bekanntmachung der immer noch so unterschätzten Viola und ihren Möglichkeiten. Mitglied und Dirigentin des Kölner Orchesters „Adam Noidlt Missiles“. Komponistin.

Zusammen mit Adelheid Seehoff bildet sie das Duo „Chiffre“ mit Sitz im Atelier21 in der Zimmerstr. 21 in Dortmund. Chiffre wird im 2. Teil eine Kom/provisation von Anke Ames aufführen, die „5 chants for Venus“, Liebeslieder.

Freitag 7. April 2017 • 20:00 Uhr

– WIR SING –

wir singWie der Name WirSing schon verrät, kann jeder aktiv an dem 2 ½ stündigen Programm teilnehmen. Mit Humor und Spielwitz versuchen die beiden Gitarristen Gerd Gratias und Markus Zöllner das Publikum zum Mitsingen zu animieren.

Die Songtexte werden für alle gut sichtbar an die Wand projiziert, die Songs von gestern und heute, die musikalischen Meilensteinen der 60er, 70er, 80er, und 90er charmant (zum Teil mit Bilderrätseln) anmoderiert, um so die Spannung und Freude auf den nächsten Song zu erhöhen.

Wer sich lieber zurücklehnen möchte, kann ein mitreißendes Konzert mit Akustik – Gitarren, Banjo, Dobro, Mundharmonika, Kick-Box und fantasievollen Arrangements genießen.WirSing mit Konzert – für und mit euch.

Donnerstag 6. April 2017 • 20:00 Uhr

– DAS OFFENE MIKROFON –

Das offene MikrofonHallo! Duschvokalakrobaten, Badewannenmusikanten, Lagerfeuer Guitarierra é erros. Dancers, Schreibendlesende, Percussions und Klaviateure, Hupen, Pauken und Trompeten, Posauninnen und Saxogender ……Die Bühne steht weit offen für Euch und Euren Beitrag

Lockerer Kneipenabend für Musikinterressierte und andere Gäste. Zum Plaudern, Kontakte Knüpfen und Musizieren……

Samstag 1. April 2017 • 20:00 Uhr

– REEDS & BEATS –

REEDS & BEATSMit „Reeds & Beats“ stellen der frühere Till&Obel-Keyboarder Klaus Rüter und der Drummer Heiner Saggel ihr aktuelles Projekt vor, bei dem sie Akkordeon und Schlagzeug zu einem ganz neuen Sound kombinieren. Klaus Rüter spielt kein herkömmliches Instrument, sondern ein digitales Akkordeon, das seine Register „virtuell“ erzeugt. Hierdurch wird nicht nur die Zahl der Akkordeonklänge, die sonst mit den Reeds (Klangzungen) erzeugt werden, vergrößert, sondern es stehen zusätzlich auch ganz andere Sounds zur Verfügung, von Bass über Orgel bis hin zu ausgefallenen Scat Vocals. Parallel dazu hat Heiner Saggel sein Drum Set teilweise modifiziert und erzeugt damit ebenfalls neuartige Klänge, die er zu seinen speziellen Beats kombiniert. So werden viele technische Möglichkeiten umfassend genutzt, das Spiel der beiden bleibt jedoch komplett live und bietet dadurch reichlich Freiraum für Interaktion und Improvisation.

Mit diesem Instrumentarium haben Reeds & Beats Eigenkompositionen aus früherer Zusammenarbeit neu arrangiert und um aktuelles Material ergänzt, wodurch eine impulsive Mischung aus Latin, Funk und Jazz entstanden ist. Die beiden Musiker kennen sich bereits seit Kindertagen und waren Anfang der 80er mit ihrer Formation „Flair“ in ganz Deutschland unterwegs, mit der sie damals Jazz und Rock kombinierten. Übrigens: Ein weiteres „Flair“-Mitglied war der heutige Eins-Live-Moderator Klaus Fiehe, dessen Sendung „1 Live Fiehe“ längst zu einem festen Bestandteil des Senders geworden ist. Danach trennten sich ihre Wege für einige Zeit, worauf Rüter die Funktion der Band beim Trio „Till & Obel“ übernahm . Saggel spielte als Freelancer in Bigbands, Orchestern mit Künstlerbegleitung und in der heimischen Jazzszene unter anderem mit Thomas Grieger, Thomas Seidel, sowie ein Gastspiel mit dem amerikanischen Star und Jazzsaxophonisten Bill Evans. Desweiteren ist er als Dozent im Fach Schlagzeug und Percussion tätig.

Als Klaus Rüter Anfang 2014 das Digitale Akkordeon für sich entdeckte, war ihm schnell klar, dass er seinen alten Mitstreiter Heiner Saggel für eine erneute Zusammenarbeit ansprechen würde. Dieser war auch sofort angetan und es begann eine Zeit des intensiven Probens und Auslotens neuer musikalischer Möglichkeiten mit Akkordeon, Schlagzeug und Gesang. Das Ergebnis ist nun „Reeds & Beats“ mit einem Programm von etwa 2 Stunden, bei dem sich fetzige Latin-Jazz- und groovige Funknummern mit einfühlsamen Balladen abwechseln und die stilistische Vielfalt dieser publikumswirksamen Formation demonstrieren.


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